Die Pechsträhne darf nun zu Ende gehen

Wieviele Verletzungen es in der kürzeren Vergangenheit waren, die ich eingesammelt habe, darüber will ich eigentlich gar nicht nachdenken. Ich würde mir nur eines wünschen. Sie möge dann endlich zu Ende sein, meine Pechsträhne. Kliniken, Rehazentren und Therapieräume, habe ich jetzt wirklich genug gesehen. Sie war ja auch wirklich lange genug, diese Strähne. Viel zu lange und hat zum Ende der Saison noch mal so richtig zugeschlagen. Knie kaputt und die Schulter ist auch zumindest so lädiert, dass es einen operativen Eingriff bedarf, sie wieder vollkommen zu fixieren. 

Dr. Christian Hoser hat den ersten Teil der Wiederherstellung bereits bravurös gemeistert. Mein Knie ist wieder zusammengeflickt, die Schulter folgt noch am kommenden Dienstag. 

Ich, die ich bis vor drei Jahren von Verletzungen völlig verschont blieb, habe in so kurzer Zeit scheint´s alles aufgeholt. Und eben weil ich diese „Aufholjagd“ nun durchgemacht habe, möchte ich sie auch wieder beenden. Einmal mehr werde ich mich in den kommenden Monaten in Geduld und Akribie üben, buchstäblich kleine Schritte zu machen. Wie schnell sie wieder größer werden, diese Schritte und noch viel mehr, auch daran kann und will ich momentan noch nicht denken. Auch meine Gedankensprünge sind derzeit an die Größe meiner Schritte angepasst.