Ich melde mich zurück!

Ich melde mich zurück!

 Nachdem die Entscheidung gefallen war, dass ich beim Debut der Damen in Gröden nicht dabei sein werde, begann für mich eine Phase, die ich aus meiner Verletzungszeit nach dem Kreuzbandriss nur zu gut kenne. 

Statt Skifahren und Trainings mit dem Team, bildeten zahlreiche Rehaeinheiten und Physiosessions mein Tagesprogramm. Trotzdem kann ich sagen, dass mich gerade diese Erfahrungen aus der Verletzungszeit und das Wissen, auch nach einem Tief sofort wieder ein Hoch haben zu können, motivierten. 

Zudem war schon während des Rehaverlaufes abzusehen, dass die ärztlichen Prognosen stimmen sollten. Dr. Christian Hosers Zwischencheck Mitte Dezember bestätigte den guten Verlauf der Heilung und gab auch das OK zum Beginn mit dem Skitraining. 

Natürlich will jede Athletin die Reha- und Therapiephase so kurz wie nur möglich halten und so schnell es geht, wieder Schnee unter den Latten spüren. 

Gerade bei einer Knorpelverletzung, macht ein zu früher Beginn aber am allerwenigsten Sinn, ganz im Gegenteil. Die Heilung muss gänzlich abgeschlossen sein, um schmerzfrei und mit voller Belastung wieder rennfahren zu können. 

Das ist nun der Fall und ich freue mich doppelt, nicht nur wieder ins Renngeschehen einsteigen zu können, sondern vorallem bei den lässigen Heimrennen in St. Anton wieder in den vielgeliebten Zirkus zurück zu kehren.