Mein Gefühl auf den langen Latten – ein quo vadis

Nachdem ich nun einige Tage und Trainingseinheiten auf den Super-G- und Abfahrtsskiern hinter mir habe, kann ich festhalten, dass mir das Gefühl wieder voll taugt. Beim FIS Super-G in Radstadt war ich als Vorläuferin am Start, um mich auch wieder an einen Lauf in Rennlänge zu gewöhnen. Im Training ist das ja nicht so leicht realisierbar, 1.30 Minuten im Renntempo fahren zu können. Ich merke allerdings, dass ich mich voll herantasten muss. Die Linienfindung passiert im Kopf. Da weiß ich genau, wie und wo ich fahren will. Die Umsetzung klappt aber noch nicht selbstverständlich und geht noch nicht, wie ich es mir vorstelle. Diesen Link zwischen der Vorstellung im Kopf und der reell gefahrenen Linie, werde ich mir in den nächsten Trainings erarbeiten. Diese Gefühl muss ich nun nach und nach wieder aufbauen.

Photos: GEPA

Meine letzten Einheiten fanden im Allgäu statt, wo ich Super-G mit einem integrierten Sprung trainieren konnte. Es waren also nicht nur Schritte, die ich voran gekommen bin, vielmehr Sprünge!