Vom Winde verweht

Vom Winde verweht

Normalerweise ist St. Moritz ein wunderschönes Skigebiet. Aber an diesem Wochenende war es leider alles andere als angenehm… Aus drei geplanten Rennen wurde eines – und das war aus meiner Sicht nicht wirklich zufriedenstellend. Im Super-G am Samstag ging ich mit Startnummer 3 ins Rennen. Eine eigentlich gute Nummer, habe ich mir gedacht, aber ausgerechnet als ich mich oben aus dem Starthaus stieß, kam dichter Nebel auf. Noch dazu blies der Wind gewaltig im oberen Streckenteil – leider war es kein Rückenwind, der mich beschleunigte. Ich sah die Tore gar nicht während der Fahrt, die ersten 20 Sekunden waren ein ziemlicher Blindflug. Ich versuchte zwar noch etwas Zeit aufzuholen, aber der Rückstand auf die bis dahin führende Viki Rebensburg war schon zu groß. Im Laufe des Rennens wechselten die Bedingungen mehrmals und es musste auch öfters unterbrochen. Hinten hinaus wurden die Sichtverhältnisse dann besser, auch der Wind wurde weniger. Tja, manchmal hat eben die eine Pech mit dem Wetter und manchmal die andere Diesmal war es leider ich. So ist es eben im Freiluftsport, da kann man nichts machen. Ich habe mich im Ziel nur darauf konzentriert nicht zu grantig zu sein… 😉

Der 15. Platz ist nicht mein Anspruch und das wollte ich am Sonntag beim zweiten Super-G zeigen. Aber da war das Wetter noch schlimmer! Die bekannte „Malojaschlange“ hat sozusagen zugebissen, der Nebel war viel zu dicht, es hätte überhaupt keinen Sinn gehabt, bei diesen Bedingungen ein Rennen durchzuführen. Es wäre nicht fair gewesen und viel zu gefährlich für uns. So mussten wir halt unverrichteter Dinge aus St. Moritz abreisen.

Weiter geht es nun am Wochenende in Val d’Isere, am Donnerstag und Freitag sind die Abfahrtstrainings geplant, am Samstag steigt die Abfahrt, am Sonntag ein Super-G.

 

Greetz

Conny